Entfristungspakt 2019

Frist ist Frust…

Die Beschäftigten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen leiden seit Jahren unter einer hohen Befristungsquote, die zudem stark dysfunktional ist. Der dauerhafte Einstieg des Bundes in die Hochschulfinanzierung muss genutzt werden, um endlich mehr Dauerstellen zu schaffen. Das Argument von Ländern und Hochschulen, dass die nur zeitlich begrenzt zur Verfügung stehenden Programmmittel dies verhinderten, ist nun nicht mehr stichhaltig. Zudem ruft die Situation nach einem Neuanfang: Die rasant gewachsenen Studierendenzahlen sind nicht sinnvoll durch immer neue prekäre Projektstellen und Nachwuchs ohne Perspektive zu bewältigen. Die Studierenden brauchen erfahrenes, dauerhaft an den Hochschulen tätiges Personal – und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler brauchen vertretbare Berufsperspektiven. Wir fordern daher:

Vollständige Verwendung der Hochschulpaktmittel für Dauerstellen!

Eine Kampagne von:


Den Bündnisaufruf unterstützen außerdem:

  • N² – Network of Doctoral Researcher Networks
  • freier zusammenschluss der studierendenschaften (fzs e.V.)
  • Personal- und Betriebsräte der Helmholtz – Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (PB HGF)
  • Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi)
  • Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik e. V. (GWMT)
  • Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)
  • Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft (KriKoWi)
  • u.v.m.